In einer Zeit des Informationsüberflusses und der schnelllebigen Oberflächlichkeit, sollten inhaltsstarke Themen von der Kunst reflektiert werden.
Sein statt Schein.
Sind starke Inhalte in einer Welt die sich selbst immer weniger ernst nimmt überhaupt noch gefragt?
Das Gaga-TV boomt - die Heerscharen von selbst ernannten Komödianten überfluten die kommerziellen Kanäle. Da wir scheinbar nichts mehr zu Lachen haben, zerreißt es uns beim Anblick des erstbesten Dackel liebenden Hausmeisters. Doku-Soaps stilisieren geistige Null-Checks zu Volkshelden. Die Nachrichtensendungen entwickeln sich immer mehr zu einer Art Vorhölle des Daseins.
Aus 'ich weiss das ich nichts weiss' wird 'wir reden weil wir nichts zu sagen haben'. Aus 'weniger ist mehr' wurde 'weniger Qualität bringt mehr Gewinn‘.
Wir versinken in von den Medien erzeugten 'Unhalten' (statt Inhalten) und banalen 'Unformationen' (statt Informationen). Uns erteilt kein Whatsapp Post Absolution. Keine Handymelodie erweckt uns aus unserem Alptraum Alltag. High-Tech Overkill. Virtuelle Apokalypse auf der vollen Bandbreite. Unser Glasfaser-Nervensystem steht kurz vor dem Kollaps der totalen Reizüberflutung.
Wie können Bilder gegen Bilder bestehen? Wie kann die Kunst eine positive Gegenutopie schaffen?
Die Welt wird DIGItaler und ist total DADA.